Seafood zum Doener-Preis

Ich bin, bzw war es bis heute Morgen, in Kampot, einem kleinen Nest im Suedwesten Kambodschas.

Von hier ist es bloss noch ein Katzensprung nach Vietnam, sowohl auf dem Land- als auch auf dem Wasserweg.

Die Kuestenlage macht es zum Schlaraffenland fuer Fisch- und Meeresfruechte-Geniesser. Hier wird Fisch auf vielfaeltigste Art und Weise zubereitet und serviert. Frisch & lecker!
Das konnte ich mir natuerlich nicht entgehen lassen, und daher hab ich die taeglichen Restaurantbesuche einfach mal stark erhoeht – lecker, lecker, einfach lecker! :)

Verdaut hab ich das Ganze weitesgehend auf dem Moped, mit dem Kampot und seine Umgebung erfahren und erkundet wurden.

(1) Kambodschanische Hoehlen: Mal abgesehen davon, dass in der Hoehle ein kleiner Tempel errichtet wurde, wird Kambodscha sicher nicht in der Liga der tollen, eindrucksvollen Hoehlen mitspielen koennen. Vorrundenaus (zumindest fuer die Hoehlen, die ich gesehen habe)

(2) Pfefferplantage: Jetzt weiss ich, wo und wie der Pfeffer waechst und wie er ganz frisch schmeckt.
@Nicos: Nicht nach Kotze, Du wirst es sehen bzw. schmecken ;

(3) Lattemacchiato: Den ersten richtigen in Kambodscha; in einem Segelclub direkt am Meer. Kostete zwar ein halbes Vermoegen. Der Milchschaum und Espresso-Kaffee war es aber allemal wert. Verdammt nur, dass die Entzugserscheinung nun wieder ganz oben auf dem Schirm stehen.

(4) Badepremiere im Meer im Fischerdorf Kep. Nicht der schoenste Strand, dafuer Meer, Sonne und ein erstes Strandfeeling.

(5) Schoene Sonnenuntergaenge gucken. Vorzugsweise beim Fisch-Schlemmen oder mit Kaffee oder Bier in einer Bar.

(6) beim Barbier. Ich sollte noch Khmer hinzufuegen. Also beim Khmer-Barbier. Der sprach naemlch kein Wort Englisch oder Franzoesisch. Daher gabs einen „interessanten“ Haarschnitt. Achja und rasiert hat er mich. War auch dringend noetig bei dem kraeftigen Bartwuchs :)
@Blackstory-Spieler: Nein, es gab keine Westerschiesserei. Lediglich ein paar neugierige Augen, die wohl noch nie zuvor blonde Haare zu Boden purzel gesehen haben.

(7) Khmer-Lady-Massage (fuer die Zweifler: ein ganz serioeser Massagesalon:) : Noch ist mir unbegreiflich, wie eine so kleine und zierliche Frau ein solches Schmerzritual mit ihren Fingern verrichten konnte. Ich hab doch keine Elefatenhaut. Der Wohlfuehleffekt kam dann aber Heute. Gemeinsam mit den blauen Flecken.

Jetzt bin ich in Sihanoukville, dem Strandeldorado von Kambodscha. Zumindest preisen die Reisefuehrer das so.

Vielleicht find ich ja in den naechsten Tagen noch einen Strand, an dem es nicht ganz so wimmelt an Verkauefern, Masseuren, Jetskies, Bars, Liegen und Sonnensschirmen und ich Sihnakouville als Strandeldorado á la Thailand bestaetigen kann…

Sonnenstrahlen in die Heimat! Moritz

4 Responses

  1. „Die Kuestenlage macht es zum Schlaraffenland fuer Fisch- und Meeresfruechte-Geniesser. Hier wird Fisch auf vielfaeltigste Art und Weise zubereitet und serviert. Frisch & lecker!“
    ..hast du das von S.92 abgeschrieben? ;-) wird zeit dass du langsam mal zurückkommst, du bengel du! küsse von deiner kleinen schwester, die 2 wohnungen gleichzeitig hütet, pflegt und bewacht.

  2. Genuß pur, wie mir scheint! Opa würde sagen „ich könnt drin baden“.Es scheint dir ja richtig gut zu gehen.Genieße weiter!Wir gönnen es dir Oma und Opa

  3. Och, ich für meinen Teil könnte ein bißchen Gewimmel von Masseuren, Bars, Liegen und Sonnenschirmen am Strand ganz gut vertragen… die Alternativen hier klingen schlimmer – ich erspar es Dir lieber :-)

    Küsschen,

  4. Bruderherz! Habe grad nochmal im Reiseheft nachgelesen, man sollte in deiner Gegend nicht alleine auf „abgelegenen Wegen laufen“, besonders nicht nachts oder in den frühen Morgenstunden. Ein Warnhinweis deiner kleinen Schwester..also Großer, lass dich nicht überfallen!
    P.S. ..und wenn einer deine Kamera haben will, dann nimm vorher die Chipkarte raus! ;-)

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